Schmidt - Theater

Karamba! Die 70er Jahre Schlagerrevue

Regie: Corny Littmann

Idee und Buch: Martin Lingnau, Mirko Bott

Musikalische Gesamtleitung

& Gesangsarrangements: Martin Lingnau

Musikalische Leitung: Markus Voigt

Choreografien: Stefanie Schwendy

Bühnenbild: Heiko de Boer

Puppenbau: Götz Fuhrmann

Kostüme: Frank Kuder, Chrisanthi Maravelakis

Mit acht Darstellerinnen und Darstellern aus dem Ensemble des Schmidt-Theaters

 

Tourneezeiträume: 01. – 24. November 2018

sowie 01. – 28. Februar 2019

Eine Licht- und Tonanlage (Mikroports) ist erforderlich!

 

Zum Inhalt

Karamba! – Das Original aus dem Hamburger Schmidt Theater

Die 70er – das waren die Jahre von Willy Brandt und den Schlümpfen. Deutschland wurde zum zweiten Mal Fußballweltmeister, und während Carrell, Rosenthal & Co. uns den Samstagabend bei Würstchen und Kartoffelsalat schöner machten, sorgte die Ölkrise für autofreie Sonntage. Wie war das noch gestern? Nostalgie pur: Mit „Karamba!“ lädt das Schmidt-Theater zur frech-frivolen Zeitreise ins Jahrzehnt der heißen Höschen und Plateausohlen ein. Als langhaarige Hippies sich Super-Joints bauten und die Kaffeewerbung das volle Verwöhnaroma anpries. Mit augenzwinkerndem Charme und Ironie kitzelt das vom Hausherrn Corny Littmann lustvoll inszenierte Stimmungsbild das Lebensgefühl jener Jahre wach – und auf der Bühne geht die Post ab. Partystimmung bei „Fiesta Mexikana“ und über 50 weiteren Songs zum Mitsingen und Mitklatschen. „Ein bisschen Spaß muss sein“: Zu verdanken haben wir das Vergnügen dem Kreativteam Mirko Bott und Martin Lingnau sowie dem tänzerisch und stimmlich perfekten Ensemble. Und das holt in herrlich schrägen Nummern Schlagersternchen und Showmaster auf die Bühne zurück, den semmelblonden Heino genauso wie Beate Uhse mit ihren „Liebesgrüßen aus der Lederhose“. Die Sehnsucht nach dem Süden wird mit „Griechischem Wein“ gestillt und als Krönung gibt’s ein Zickenduell zwischen Mireille Mathieu und Nana Mouskouri.

Ein Festival der guten Laune!

 

Kritiken:

Nach Erfolgen mit „Fifty-Fifty“ und „Sixty-Sixty“ richtet das Schmidt-Theater sein Augenmerk nun auf die 70er- Jahre. Kurze Spielszenen, die die Klischees des Jahrzehnts aufgreifen, wechseln sich ab mit den großen Schlagerhits der Zeit. Musicalzentrale

 

... auf der Kiez-Bühne geht die Post ab. Partystimmung bei ‚Fiesta Mexicana’ und über 50 weiteren Songs zum Mitsingen und Mitklatschen ... Ein Festival der guten Laune.

Hamburger Morgenpost

 

Als hätte der Schlager-Move seinen Heimatbahnhof gefunden, kann das Publikum nun in Hamburgs Theater mit der größten Beinfreiheit nach Herzenslust im musikalischen Gruselkabinett von vorgestern schwelgen - von „Anita“ über „Karamba, Karacho, ein Whiskey“ bis zu „Wenn die Rosen erblühen in Malaga“. Die Welt

 

„Eine neue Liebe ist wie neues Leben!“, „Fiesta Mexicana“ oder „Anita“ - einstige Hitparaden-Freunde müssen nicht länger darben, um gut 50 solcher alten Hits in ironisch-neuem Gewand live zu erleben. Amüsante Reise in die Zeit der Koteletten, Schlaghosen und Prilblumen. Hamburger Abendblatt

 

Dass die Sänger und Sängerinnen eine immense Freude an der von Corny Littmann so reizvoll inszenierten Revue haben, merkt man schnell.“ Karamba!“ will was fürs Auge bieten: singen, tanzen und viel blödeln in knallig bunten Gewändern... fnp nachrichten

 

Songs (Auswahl):

 

Fiesta Mexicana, Ein Festival der Liebe, Paloma Blanca, Biene Maja, Im Wagen vor mir, Tanze Samba mit mir, Es war Sommer, Akropolis Adieu, Moskau, Du kannst nicht immer siebzehn sein, Über den Wolken, Er gehört zu mir, Und dabei liebe ich Euch beide, Spaniens Gitarren , Schöne Maid, Anita ...

 

Diese und mehr als 50 weitere Super-Sahneschlager des letzten Jahrzehnts vor Helmut Kohl erwarten Sie bei „KARAMBA!“.

Die Hit-um-Hit-Sause im Schmidt: Mitsingen, mitlachen, mitfeiern!

 

Corny Littmann:  Regie

Am 8.8.88 eröffnete Corny Littmann das Schmidt Theater auf der Reeperbahn, 1991 kam das Schmidts TIVOLI dazu. Einem bundesweiten Publikum wurde er als „Herr Schmidt” in der Schmidt Mitternachtsshow des NDR Fernsehens bekannt. Corny Littmann ist vor und hinter den Kulissen aktiv: Er spielt Theater – so z.B. in „Das Geheimnis der Irma Vep”, „Ein Sommernachtstraum – das Musical”, „Fifty Fifty”, „Sixty Sixty” und „Pension Schmidt”, wo er gleich mehrere Rollen gibt – und führt seit 1993 erfolgreich Regie: so bei den hochgelobten TIVOLI-Hausproduktionen „Cabaret”, „Fifty Fifty“ und „Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical“. Letztere ist seit ihrer Uraufführung 2003 mit über zwei Millionen Zuschauern die aktuell erfolgreichste deutschsprachige Musiktheaterproduktion. Seit 2001 ist Corny Littmann ebenfalls künstlerischer Berater für AIDA Cruises in Hamburg, die die Konzeption und Umsetzung von Showprogrammen an Bord modernster Clubschiffe erarbeiten.

 

Herr Littmann, was macht für Sie gute Unterhaltung aus?

Corny Littmann: Gute Unterhaltung hat verschiedene Eckpfeiler, ist aber zunächst einmal handwerkliche Perfektion. Ich lege großen Wert darauf, dass alle Beteiligten ihr Handwerk beherrschen. Alle Darsteller, die bei uns auf die Bühne kommen, haben eine fundierte Ausbildung, bringen das entsprechende Talent mit. Die Zuschauer können sich bei uns auf erstklassige Shows verlassen. Zweitens müssen wir von den Geschichten, die wir erzählen wollen, selbst überzeugt sein. Wenn wir Geschichten, die wir mögen, handwerklich gut umgesetzt herausbringen, ist eine gute Grundlage dafür geschaffen, dass auch ein breites Publikum sie mögen wird.

 

Das ist das Erfolgsgeheimnis?

Corny Littmann: Ich glaube, der Zuschauer hat ein sehr genaues Gespür für Authentizität. Diese Glaubwürdigkeit macht gute Unterhaltung einerseits schwer und ist zugleich das Erfolgsgeheimnis. Unsere Besucher sagen in der Regel, die Darsteller, die sie bei uns auf der Bühne sehen, haben Riesenspaß am Spiel. Und dieser Spaß, diese Lust am Spielen überträgt sich auch und reißt das Publikum mit. Die Schwierigkeit besteht allerdings darin, bei einem Dauerbrenner wie dem Musical „Heiße Ecke“, das schon über 2000 Mal aufgeführt wurde, diesen Spaß allabendlich wieder zu transportieren. Das ist schon verdammt schwierig.

 

Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung des Unterhaltungstheaters ein?

Corny Littmann: Meiner Meinung nach wird das unterhaltende Theater in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch stärker nachgefragt werden als bisher. Die Sehnsucht der Menschen nach Live-Erlebnissen ist durch die vielen neuen Medien noch gewachsen und gerade das Unterhaltungstheater, also Musical, Musiktheater und Comedy, erlebt, was die Zuschauerzahlen betrifft, einen Boom sondergleichen.

 

Kennen Sie eigentlich so etwas wie ein typisches „Schmidt“--Publikum?

Corny Littmann: Nein. Wir betrachten unsere Spielstätten als eine Einheit, als ein norddeutsches, populäres Volkstheater, das eine Ausstrahlung weit über Hamburgs Grenzen hinaus genießt und das ein breit gestreutes Publikum zwischen 20 und 75 Jahren anspricht.

 

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Ruf der Reeperbahn stark verändert ...

Corny Littmann: Das kann man wohl sagen. Anfang der 90er Jahre galt die Meile als schmuddelig und anrüchig; war ein Ort, wo man nicht unbedingt hinging. Mittlerweile existieren aber überhaupt keine Vorbehalte mehr gegenüber der Reeperbahn und den Spielbudenplatz-Theatern. Die Menschen sind neugierig geworden auf unsere Veranstaltungen. Weil sie wissen: Egal, für welches Programm sie sich entscheiden – auf die gleichbleibend gute Qualität der Aufführungen können sie sich in jedem Fall verlassen.

 

Haben Sie neben Ihren unternehmerischen Aktivitäten überhaupt noch Zeit für eigene künstlerische Arbeiten?

Corny Littmann: Zu inszenieren und zu spielen -  das werde ich unbedingt fortführen, darauf will ich unter keinen Umständen verzichten. Es ist ja das Glück des Schauspielers, Regisseurs und Intendanten, dass er zumindest im Bereich des Privattheaters kein Rentenalter kennt. Sofern es mir vergönnt ist, möchte ich auch noch mit 80 Jahren auf der Bühne stehen. Denn das, was ich tue, tue ich leidenschaftlich gern. Brigitte Scholz

 

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