Mythos Marlene

– Eine Hommage –

 

Am Klavier: Markus Schell

Tourneezeitraum: 01. bis 28. 02. 2021

 

 

Einen Koffer hat die legendäre Marlene Dietrich jetzt nicht nur in Berlin, sondern auch auf der Bühne.

In „Mythos Marlene“ erinnert Musical-Star Kerstin Marie Mäkelburg an das bewegte Leben der 1901 in Berlin geborenen Dietrich – und zieht das Publikum mit ihrem atmosphärisch dichten Solo in den Bann.

 

Die Show - perfekt begleitet von Markus Schell, dem Mann am Klavier – beginnt mit dem Tod von Marlene Dietrich. Die aber ist als Weltstar unsterblich. Und so blickt sie zurück auf die Vergangenheit. Sie erscheint als Diva in schimmerndem Kleid und langem weißem Mantel. Aber auch als die Dietrich, wie sie selbst sich sah: „Praktisch und diszipliniert“. Und ihre betörende erotische Ausstrahlung? Seit ihrem Auftritt im „Blauen Engel“ demnach nichts als harte Arbeit.

Humorvoll und ironisch, frech und melancholisch. Atemberaubend gut lotet Kerstin Marie Mäkelburg die schillernden Facetten dieser faszinierenden Frau aus, die ihre Dominanz im Frack ausspielte, mit berühmten Zeitgenossen wie Ernest Hemingway und Frank Sinatra verkehrte und die amerikanischen Truppen zum Kampf gegen Nazideutschland motivierte.

Zwischen den einzelnen Kapiteln ihres Lebens interpretiert Kerstin Marie Mäkelburg frech-frivole Friedrich Hollaender-Songs („Ich bin von Kopf bis Fuß“), berührende Lieder über Einsamkeit und Heimweh bis zu Dietrichs berühmten Trauersong über den Krieg: „Sag mir, wo die Blumen sind“ – dem wohl emotionalsten Moment des Abends.

Marlene Dietrich, 1901 in Berlin geboren und 1992 völlig zurückgezogen in Paris verstorben, war wohl die erste Femme fatale der Filmgeschichte – und eine der letzten echten großen Diven unserer Zeit.

Kerstin Marie Mäkelburg:

Kerstin Marie Mäkelburg ist in Hamburg geboren und ihrer Heimatstadt immer treu geblieben. Hier spielte sie am Deutschen Schauspielhaus unter Michael Bogdanov, an der Hamburgischen Staatsoper, an den Hamburger Kammerspielen sowie unter Jürgen Flimm am Thalia-Theater. Als festes Ensemblemitglied im Schmidt-Theater und Schmidt‘s Tivoli trat sie unter anderem als Helena im „Sommernachtstraum“ und Sally Bowles in „Cabaret“ auf. Hier wurde auch ihr Soloprogramm „Alles Quatsch - Ein Abend mit Marlene Dietrich“ produziert, mit dem sie international gastierte - auch in New York. Bei der Weltpremiere von „Heidi - Das Musical“ spielte sie in der Schweiz das Fräulein Rottenmeier. Für die Stage Entertainment stand Kerstin Marie Mäkelburg schon in der Premierenbesetzung von „Mamma Mia!“ als Tanja und als Vivian Pressman in der Europapremiere von „Dirty Dancing - Das Original live on Stage“ in Hamburg auf der Bühne. Quelle: Musicalradio

 

Wie ist das Programm entstanden, wo haben Sie die Details ausgegraben?

Es ist erst mal ganz viel Recherche: Die Biografie ihrer Tochter Maria, die Musik, die Filme. Ich habe mich über eine sehr lange Zeit mit allen Infos über Marlene gefüttert. Und dann haben wir Interviews geführt, mit mir als Marlene, bei denen ich versucht habe, durch sie zu sprechen – mit meiner eigenen Kerstin-Haltung oder Färbung. Dann wurde natürlich vom Autor eine dramaturgische Handlung entwickelt, viel improvisiert. Das Stück ist über viele verschiedene Arbeitsschritte entstanden. Nicht zu vergessen die Musik: Damals war es eine Band, heute spiele ich es (nur) mit Pianisten. Das macht es noch mal intimer, direkter. Ich dachte, mir würde etwas fehlen, aber es funktioniert wunderbar.

 

Was fasziniert Sie so an Marlene Dietrich?

Das erste Mal habe ich sie in „Edith Piaf – Revue eines Lebens“ gespielt. Oft habe ich gehört, ich solle das doch ausbauen, etwas Eigenes dazu machen. Irgendwie hat da was absolut gestimmt. (lacht) Marlene Dietrich war Preußin und hatte eine gewisse Art von Härte zu sich selbst und eine Mentalität, eine Veranlagung – ich will mich weiß Gott nicht mit ihr in eine Reihe heben, aber ich kann vieles sehr gut nachempfinden. Ihre Art zu reden, ihre Stringenz, ihre Radikalität und auch ihr Mut, ihr Perfektionismus – das sind alles Eigenschaften, die mir nicht unbekannt sind. Und auf der anderen Seite dieses Weiche und Familiäre … irgendwie verstehe ich das alles sehr gut. Gewisse Sachen lassen sich nicht erklären. Es ist ähnlich wie mit der Liebe: Niemand kann sagen, warum er sich verliebt. Und in wen. Das ist feinstofflich, eine Form von Seele, eine Verbindung, die sich nur fühlen lässt, aber nicht formulieren. Schön, wenn einem auch mal die Worte fehlen und man einfach vertraut! Aus einem Interview mit:  Christian Knuth

 

Kritiken:

Inbrünstig, innig, bewegend. Mäkelburg (…) stellt eine Intimität mit dem Publikum her, die von großer künstlerischer Reife zeugt.

Hamburger Abendblatt

 

Humorvoll und ironisch, frech und melancholisch: Atemberaubend gut lotet Kerstin Marie Mäkelburg die schillernden Facetten dieser faszinierenden Frau aus. Das Premierenpublikum feierte die schauspielerisch und stimmlich eindrucksvolle Künstlerin wie eine Diva mit Standing Ovations. Hamburger Morgenpost

 

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