Spielzeit 17/18

Komödie Kassel

Rache ist süß

– oder Mann über Bord

Musikalisches Lustspiel

von Antonia Rothe-Liermann

Regie: Dominik Paetzholdt

Muskalische Leitung: Stefan Ohm

Choreographie: Regina Weber

mit: Astrid Schulz, Tanja Bahmani, Annette Mayer

15. September  – 05. Oktober 2017

 

 

Zum Inhalt:

Beatrice, Ines und Anezka werden auf ihrer Flusskreuzfahrt an denselben Tisch im Bordrestaurant gesetzt – und können sich vom ersten Moment ihres Zusammentreffens an nicht leiden. Was bei der Unterschiedlichkeit ihrer Temperamente kein Wunder ist: Die Erste ist jung und sexy und bleibt mit ihrem Freund gerne mal ein ganzes Wochenende im Bett. Die Zweite bietet leckeres Essen und ganz viel Fürsorge und Verständnis. Die Dritte analysiert mit ihrem intellektuellen Mann gerne die FAZ und diskutiert mit ihm am liebsten das ganze Wochenende. Zusammengenommen würden sie eigentlich die perfekte Frau abgeben.

Doch schnell stellt sich auch heraus, dass die drei Damen etwas gemeinsam haben, dass sie doch zusammenrücken lässt ...

Eine freche Revue mit bissigem Humor, vielen beliebten Songs und mitreißender Musik  - die beste Garantie für einen amüsanten Abend.

 

Kritiken:

Die Revue „Mann über Bord“ wurde in der Komödie begeistert aufgenommen. Wenn sie mit vorgeschobener Unterlippe und Angeberhaltung die superwichtigen Typen nachmachen, die „nur noch kurz die Welt retten“ müssen, und dabei den gleichnamigen Tim-Bendzko-Song anstimmen, klatscht das Publikum sofort mit. Mit lautstarkem Gelächter und viel Mitschwoofen ist am Donnerstagabend in der voll besetzten Komödie die Premiere der Revue „Mann über Bord“ über die Bühne gegangen. Die Geschichte handelt von drei Frauen, die sich bei Sekt und Knabberstangen auf einer Flusskreuzfahrt kennenlernen, erst absolut nicht ausstehen können und dann merken, dass sie alle mit demselben Mann liiert sind. Choreografiert von Regina Weber präsentieren die Powerfrauen Tänze und mal freche, mal soulige Songs von Herbert Grönemeyers „Männer“ bis Aretha Franklins „Natural Woman“, vom Twist bis „Ein Schiff wird kommen“ (musikalische Leitung: Stephan Ohm). HNA

 

Unter der Regie von Dominik Paetzholdt hat die Komödie Kassel wieder einmal ein erstklassiges Bühnenstück präsentiert mit viel Komik und jeder Menge mitreißender Musik aus Pop und Schlager. Kulturpflege.de

 

Mit Applaus im Stehen und einer Zugabe endete die lustige Premiere von „Mann über Bord“ in der Komödie.  Kassel live

 

Es war ein wundervoller Abend, der für ein paar Stunden den Alltag vergessen ließ und die Lachmuskeln ordentlich beansprucht hat. Vielen Dank und bitte weiter so! Eintrag im Gästebuch

 

Der Regisseur:

Dominik Paetzholdt, künstlerischer Leiter des Kabarett-Theaters Distel Berlin, ist Jahrgang 1977, studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie und lebt in Berlin.

Er ist seit 2009 auch als freischaffender Regisseur tätig und inszenierte u.a. am Kabarett-Theater Distel Berlin, für die Theatergastspiele Kempf, am Packhaustheater und Theaterschiff Bremen, an der Comödie Dresden, am Kabarett Academixer Leipzig, am Kabarett Magdeburger Zwickmühle, am Neuen Theater Hannover und der Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig.

 

Annette Mayer

Ausgebildet wurde Annette Mayer an der Schauspielschule von Hildburg Frese in Hamburg. Zusätzlich studierte sie Gesang. Erste Engagements führten sie ans Rheinische Landestheater in Neuss, an die Hamburger Kammerspiele (1988: „Das Tagebuch der Anne Frank“) und das Thalia Theater. Neben klassischen Rollen wie der Franziska in Lessings „Minna von Barnhelm“ oder der Ophelia in Shakespeares „Hamlet“ spielt Annette Mayer häufig in musikalischen Stücken, so in Brechts „Dreigroschenoper“ oder „Cabaret“.  In den Stücken „Piaf“, „Judy“ und „Marlene“ war sie in den Titelrollen als Edith Piaf, Judy Garland und Marlene Dietrich zu sehen.

Vor der Kamera steht Annette Mayer seit Ende der 1980-er Jahre: unter anderen für die TV-Serien „Der Landarzt“, „Freunde fürs Leben“ und „Die Rettungsflieger“.

Darüber hinaus steht Annette Mayer als Chan­son­­inter­pretin mit Texten von Georg Kreisler, Friedrich Hollaender oder Günter Neumann auf den Klein­kunstbühnen.